Neubau Sporthalle mit Mensa in Wehingen

Neubau einer 3-teilbaren Sporthalle mit Mensa für Schulsport und Ganztagesbetreuung für Schüler des nahe gelegenen Schulzentrums sowie für örtliche Vereine

Standort Im Weiher 4, 78564 WehingenNutzung Vereins- und Schulsport, MensaBauherr Schulverband Gosheim-Wehingen, Gosheimer Straße 14, 78564 WehingenBauzeit April 2009 - August 2010Volumen 18.700m³Nutzfläche 2.700m²Gesamtkosten 4,9 Mio. €, KG 100-700Kubikmeterpreis 203 €, KG 300+400Leistungsbild Leistungsphasen 1 - 9

Die neue 3-teilbare Sporthalle wurde in direkter Anbindung an die bestehende Sporthalle geplant. Die Hanglage erlaubte die Unterbringung aller Nebenräume in einem zweigeschossigen Trakt auf der Hangseite, wodurch die talseitige Längsseite der Halle komplett verglast und die Aussicht in Richtung Sportanlagen und Bach freigehalten werden konnte. Die Zuschauertribüne mit 199 Plätzen sowie die Umkleideräume wurden auf der oberen Ebene angesiedelt, die Geräteräume, Technik, Behindertenumkleide und WC unten auf der Hallenebene. Die Erschließung der drei Hallenteile erfolgt getrennt möglich über zwei Treppenanlagen. Ein separater Sportler/Schülereingang erlaubt die Erschließung der Sporthalle unabhängig vom Foyer (Mensa). Im ebenfalls zweigeschossigen Zwischenbau zur bestehenden Sporthalle befindet sich der Haupteingang, das Foyer (Mensa) mit Verteilerküche sowie unten, über eine Treppe verbunden, ein Schüleraufenthaltsraum, weitere Nebenräume sowie ein separater Zugang von außen. Die Hallenebene des Neubaus wurde auf das Niveau der bestehenden Sporthalle gesetzt, damit ist eine direkte und schwellenlose Verbindung möglich. Das Dach der Halle wurde als leicht geneigtes Pultdach mit Blechdeckung ohne Oberlichtbänder o.ä. ausgebildet. Die Tagesbelichtung erfolgt von zwei Seiten über die voll verglaste Talseite und über ein Fensterband, das über dem hangseitigen Nebenraumtrakt liegt. Der Nebenraumtrakt und der Mensatrakt erhielten eine Flachdachkonstruktion im Umkehrdachsystem. Die Dachbinder wurden als kombinierte Holz-Stahlträger konstruiert, gelagert auf in Fassadenebene integrierte Holzstützen. Die Stirnwände der Halle sowie die Geschoßdecken des Nebenraumtrakts wurden aus statischen Gründen betoniert. Tragende Wände wurden in Mauerwerk bzw. teilweise Stahlbeton ausgeführt. Die Raumakustik wird hauptsächlich über eine schallabsorbierende Decke, ergänzend über schallabsorbierende Wandverkleidungen und Trennvorhänge, geregelt. Die Verglasungen erhielten, wo notwendig, einen außenliegenden beweglichen Sonnenschutz (Senkrechtmarkisen mit Screenglassbehang). Die Beheizung erfolgt getrennt von der Lüftung über ein Deckenstrahlsystem. Die Technikzentralen werden unabhängig von denjenigen der alten Sporthalle betrieben.

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