Ersatzneubau Altenzentrum Luise-Poloni-Heim in Tübingen

Altenzentrum Luise-Poloni-Heim mit 59 Pflegeplätzen in Tübingen-Lustnau im Verbund einer neu gebauten Seniorenwohnanlage des Siedlungswerks, Begegnungsstätte und der bestehenden Kirche der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus

Standort Neuhaldenstraße 14, 72074 TübingenNutzung 54 Langzeitpflegeplätze, 2 Kurzzeitpflegeplätze, 3 TagespflegeplätzeBauherr Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Kloster 2, 78713 Schramberg-HeiligenbronnBauzeit Juni 2008 - Dezember 2010Volumen 13.150m³Nutzfläche 2.600m²Gesamtkosten 9,3 Mio. €, KG 100-700Kubikmeterpreis 562 €, KG 300+400Leistungsbild Leistungsphasen 1 - 9, einschließlich Innenraumgestaltung und Außenanlagen

Der Ersatzneubau des Luise-Poloni-Heims der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn ist ein Altenpflegeheim mit 59 Pflegeplätzen. Es ist eine Verbundlösung mit der Seniorenwohnanlage im nordwestlichen Grundstücksteil, der Begegnungsstätte im Erdgeschoss und der bestehenden Kirche der katholische Kirchengemeinde St. Petrus. Entsprechend des Pflegekonzepts der Stiftung St. Franziskus und der Topographie ist der Neubau nach Süden hin ein 3-geschossiges und Nordosten ein 2-geschossiges Bauwerk das in 3 Gebäudeflügel unterteilt ist. Im Erdgeschoss ist der Eingangsbereich mit Cafeteria, Kiosk und Frisör, Verwaltungsräumen und der gesamte Ver- und Entsorgungsbereich mit Lager und Küche untergebracht. Zwischen der Cafeteria und der Kirche ist die Begegnungsstätte der Kirchengemeinde platziert. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich reine Pflegeebenen mit Räumlichkeiten für 29 und 30 Bewohner. Pro Wohnebene sind in jedem der drei Gebäudeflügel jeweils eine Wohngruppe mit 8 bis 11 Bewohnern, in ausschließlich Einbettzimmern, untergebracht. Alle drei Bereiche sind auf einen mittig platzierten, großen Wohn- und Speisebereich, mit zentraler Verteilerküche und Dienstplatz, ausgerichtet. Im ersten Obergeschoss ist im nördlichen Gebäudeflügel ein Ruheraum und ein flexibel genutzter Therapieraum der integrierten Tagespflege. Durch die Höhenlage des Geländes und eine Geländemodellierung im nordöstlichen Bereich des Pflegeheims ist ein direkter Zugang von den Wohnebenen zu den beschützten Freibereichen (Demenzgärten) möglich. Aus dem zentralen Wohn- und Speisebereichen sind vielfältige Sichtbeziehungen zu allen Außenbereichen gegeben.

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